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There’s no place like homo

Früher war mein Leben licht und wild, heute habe ich Hobbies. Dazu zählt, neben der Dressur von Raubkatzen und dem professionellen Hijacken von Gruppen-Chats vor allem: Songtexte falsch verstehen. Aktuelles Beispiel mit maximaler Sinnverschiebung: Ha Ha Ha von der grandiosen Band The Julie Ruin (mit meiner Mutter – ach was: Übermutter – Kathleen Hanna of Bikini Kill & Le Tigre-fame am Mikrofon). Nicht, dass all das Geschrei Wort für Wort verständlich wäre, aber beim Refrain war ich mir eigentlich sicher, Ha Ha Ha Ha Home again gehört zu haben. Weit gefehlt: nix mit home again. Ha Ha Ha Ha ARMAGEDDON. Und obwohl ich durchaus um die finsteren und beunruhigenden Dimensionen von Begriffen wie Heim und Heimat weiß, scheint das doch ein Verhörer der extremen Art zu sein. Von einer tiefenpsychologischen Deutung bitte ich abzusehen.

Und, wo wir schon dabei sind: The Punk Singer, ein Dokumentarfilm über Kathleen Hanna, erscheint dieser Tage auf DVD. Ich bin gespannt.

Mehr zu The Julie Ruin:
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& das tolle Video zu ersten Single „Oh Come On

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  1. Pingback: Listen to listen to. | REZEPTION

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